Sparda-Stiftung vergibt Preis an Umweltstation

REICHELSHOF (mjs) Unter den etwa 60 Bewerbungen für den Sparda-Zukunftspreis ist im vergangenen Jahr die der Umweltstation Reichelshof den Juroren besonders ins Auge gestochen. Daher hat die Stiftung der Sparda-Bank Nürnberg ihr einen Sonderpreis zugedacht. Dies komme nicht allzu oft vor, sagte am Montag Stiftungsvorsitzender Thomas Lang. Er besuchte zusammen mit dem stellvertretenden Schweinfurter Filialleiter Karlheinz Spahn die Umweltstation, um sich vor Ort einen Eindruck von der Arbeit zu machen.

Die Einrichtung habe den Sonderpreis zurecht erhalten, bilanzierte Lang bei einem Rundgang. Das ausgezeichnete Projekt "Natur-Vielfalt" habe sich wichtigen Themen wie Klimawandel und Umweltschutz angenommen, um sie Kindern zu vermitteln. Gleichzeitig sei der Ansatz zu würdigen gewesen, dass dabei behinderte und nichtbehinderte Kinder gemeinsam den heimischen Lebensraum kennenlernen. Quasi als Anschauungsobjekt diente eine Delegation des Röthleiner Kindergartens. Deren Umweltgruppe sei regelmäßig in Reichelshof zu Gast, sagte die wissenschaftliche Begleiterin Christa Fritzke.

Das Projekt "Natur-Vielfalt" sei Teil einer bayernweiten Kampagne gewesen; der Preis ein Ansporn, um weitere integrativ angelegte Projekte anzugehen. Fritzke lobte besonders den Einsatz des ehemaligen Schwebheimer Bürgermeisters Fritz Roßteuscher, der beim Anlegen eines Kräutergartens maßgeblich mitgewirkt habe.

Den Sparda-Zukunftspreis gibt es seit 2002. Er zeichnet Konzepte aus, die Kindern gleiche Bildungschancen ermöglichen und Bildung als emotionales Erlebnis inszenieren. Der Jury gehört unter anderem der ehemalige Ministerpräsident Günther Beckstein an. Die diesjährige Bewerbungsfrist endet am 31. Juli.